US-Ölförderer haben trotz Warnungen von Analysten vor einer möglichen Überversorgung weitere Bohranlagen in Betrieb genommen. Daten von Baker Hughes zeigen, dass die Gesamtzahl der Bohranlagen leicht zurückgegangen ist, die Zahl der Ölbohranlagen jedoch gestiegen ist, während die US-Rohölproduktion Rekordhöhen erreicht. Die Ölpreise sind im Wochenvergleich deutlich gesunken, wobei WTI und Brent jeweils fast 3 Dollar pro Barrel verloren haben, was die Besorgnis des Marktes über ein steigendes Angebot bei gleichzeitig nachlassender Nachfrage widerspiegelt.